Einzelhandel Umsatzprognose für 2009
In Berlin äusserte sich heute auf der Jahrespressekonferenz des Hauptverbandes des Deutschen Einzehandels, Joesf Sanktjohanser der HDE Präsident, zum Umsatz im ersten Halbjahr dieses Jahres, zum gesamten Jahr 2009, zum Thema Mehrwertsteuer und zu weiteren Themen.
“Nach den vorläufigen Zahlen des Statistischen Bundesamtes die heute veröffnetlicht wurden ergibt sich für den Monat Mai für den klassischen Einzelhandel ein Minus beim Umsatz von 3,1% nominal. Erklären tut sich dieser Umsatzrückgang vor allem mit dem fehlenden Verkaufstag gegenüber dem Vorjahrmonat.Der Umsatz des klassischen Einzelhandels sank in den letzten fünf Monaten nominal um 2,2% und preisbereinigt um 2,8%. Von einen Umsatzrückgang nominal von 2% gehe man für das erste Halbjahr 2009 von aus. Hinter den Erwartungen blieb damit die Umsatzentwicklung zurück. Auf Grund der vorliegenden Daten wird die Umsatzprognose für dieses Jahr nach unten revediert auf nominal minus 2%. In dieser Prognose einkalkuliert sind schon zwei fehlende Verkaufstage im Vergleich zu 2008. Ausschließen könne man eine leichte positive Entwicklung nicht, das hänge aber wesentlich von der Entwicklung am Arbeitsmarkt ab.
Keine Zeit für Steuerhöhungen zur Sanierung des Haushaltes sind wirtschaftlich schwierige Zeiten. Nur mit Ausgabenkürzungen und Wirtschaftswachtstum kriege man die Staatsverschuldung in Griff. In aktuellen Diskussionen werde trotzdem über eine die Streichung bzw. Anhebung des ermäßigten Mehrwertsteuersatzes oder einer Mehrwertsteuererhöhung diskutiert. DIW Chef Zimmermann schlage eine Erhöhung der Mehrwertsteuer auf 25% vor und macht Hoffung das damit vorgezogene Käufe für ein Konjunkturhoch sorge. Auch in den Fall das eine Mehrwertsteuer Erhöhung dafür sorge, käme das böse Erwachen anschließend wenn der höhere Mehrwertsteuersatz für eine Dämpfung des Konsum sorgen würde.
Auch der einseitige Ruf aus einzelnen Branchen nach weiteren Ausnahmen für den ermäßigten Mehrwertsteuersatz wird von verantwortungslosen Politikern ganz schnell als Begründung für schamlose Steuererhöhungen missbraucht. Deshalb kann ich nur sagen: Hände weg von der Mehrwertsteuer. Das gilt auch für den ermäßigten Satz. Wir werden uns erbittert gegen jeden Versuch wehren, die Mehrwertsteuer zu erhöhen.” äußerte Sanktjohanser.