Haushaltsabgabe von 18 Euro: 60% der Deutschen finden die Gebühr zu hoch

Ab dem Jahre 2013 soll es ein neues Gebühren Modell zur Finanzierung der öffentlichen-rechtlichen TV- und Radiosender geben. Diese Gebühr soll je Haushalt anfallen und 18 Euro betragen pro Monat. Dabei ist es egal ob und welche Empfangsgeräte vorhanden sind. Eine Forsa Umfrage im Auftrag des Hightech-Verbands BIKTOM zu folge, finden fast zwei Drittel (60%) der Deutschen die Gebühr zu hoch.

Bei Unternehmen ist die Gebühr in Zukunft für jede Betriebsstätte oder Filiale zu zahlen – gestaffelt nach Beschäftigten. Die Tarife variieren zwischen 6 und 2.697 Euro. Des weiteren fallen zusätzliche Gebühren für Dienstwagen an.

„Für viele mittelständische Unternehmen bedeutet das neue Gebühren-Modell eine Mehrbelastung“, so Prof. Scheer. Der BITKOM hat dazu Unternehmen der ITK-Branche befragt. 56 Prozent der kleinen und mittelständischen Hightech-Firmen erwarten spürbare Kostensteigerungen für den Rundfunkempfang. „Dass gerade Kleinunternehmer zusätzlich belastet werden, trägt nicht zu einer Stärkung der Wirtschaft bei“, kommentiert BITKOM-Präsident Scheer. Der Verband forderte des weiteren, den für die Gebühren entscheidenden Begriff einer „Betriebsstätte“ praxisgerecht zu definieren.

Außerdem fordert der Hightech Verband BITKOM, das um einen weiteren Anstieg der Abgaben zu verhindern, sich die öffentlich-rechtlichen Anbieter auf die gesetzlich geregelte Grundversorgung beschränken.

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