Niedrigzinsphase: Sparen bleibt trotzdem wichtig

Zum 92ten Mal jährt sich Ende Oktober, genauer gesagt am 28.10. der Weltspartag. Die Banken
nutzen diesen Tag, um an die Bedeutung des Sparens zu erinnern. „So ist das Sparen von essentieller Bedeutung in Deutschland hinweg über alle Altersklassen und Einkommensgrenzen. Daran kann auch das aktuelle niedrige Zinsumfeld nichts ändern“, erklärt Dr. Andreas Martin, Vorstand des Bundesverbandes der Deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken (BVR).

Das die Deutschen trotz der niedrigen Zinsen das Sparen weiterhin ernst nehmen, das zeigen aktuelle Zahlen zum Sparverhalten der Bundesbürger. So lag bei 9,7% im ersten Halbjahr diesen Jahres saisonbereinigt die Sparquote. Die Sparquote ist das Verhältnis von Ersparten zu verfügbaren Einkommen.

Eine wichtige Rolle spielen die Ersparnisse bei der Bewältigung zukünftiger finanzieller Herausforderungen. Die Sparmotive der Deutsche reichen dabei von Sparen für die Altersvorsorge, für unvorhergesehenen Ausgaben bis hin zum Sparen für größere Anschaffungen.

Im letzten Jahr hat die Geldvermögensbildung der deutschen Haushalte zugelegt um 27 Milliarden Euro. In Folge kräftiger Einkommenszuwächse, solider Sparbeträge und einer höheren Kreditaufnahme brachten die Bundesbürger in der Summe 184,1 Milliarden Euro für die Geldvermögensbildung auf. In diesem Jahr setzt sich dieser Trend in der Geldvermögensbildung fort, informierte der Bundesverband der Deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken

Beim Sparen verzeichnen Bankeinlagen den größten Zuspruch. So konnten Sie im letzten Jahr einen Zufluss in Höhe von 86,6 Milliarden Euro verzeichnen. Dabei besonders gefragt waren liquide Bankprodukte. In 2015 profitierten besonders Wertpapiere von den niedrigen Zinsen. So konnten diese mit 31,9 Milliarden Euro einen deutlichen höheren Zufluss als im Jahr 2014 verzeichnen.

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